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Montag, 23. Januar 2017

Mal-Projekt 2016 - Malen im Stil von...

... 12 ausgewählten großen Künstlern - Bildertauschprojekt
Im Dezember ging es um den letzten Künstler unseres Malprojekts des vergangenen Jahres, den wunderbaren Henri de Toulouse Lautrec, einen der bedeutendsten Maler und Grafiker des Post-Impressionismus zum Ende des 19. Jahrhunderts.
Natürlich hing eines seiner bekanntesten Plakate, Jane Avril, auch in meinem Jugendzimmer, und meine Faszination für Lautrecs Bilder ist ungebrochen.


Henri de Toulouse-Lautrec, 1864 -  1901, 
fing wie kein anderer Künstler seiner Zeit das Pariser Leben der Belle Époche ein.
Durch 2 Beinbrüche in früher Jugend stagnierte sein Wachstum und er blieb zeitlebens behindert (Ursache: häufige, damals übliche Verwandtschaftsehen  in Adelskreisen). Lautrec widmete sich dann ganz der Malerei; bereits als Kind zeichnete sich sein Talent ab und er hatte professionellen Unterricht. Nach seinen Anfängen, zunächst in traditioneller Malerei, lässt sich bereits schnell Lautrecs ganz eigener Malstil erkennen, angeregt durch Degas, Manet und van Gogh.
Das Montmartre wurde sein Zuhause; Lautrec liebte das Millieu, die Amüsierviertel mit seinen Kabaretts und Menschen - hier portraitierte und skizzierte er lebensnah, unermüdlich mit schnellem, meisterhaftem Strich und verarbeitete seine Aufzeichnungen in unterschiedlichsten Techniken zu Bildern, bis heute eindrucksvolle Gesellschafts-Zeugnisse.


Schnell berühmt machten ihn seine grandiosen Plakate für Varietés und Schaubühnen. Mit der farbsatten 4-Farb-Lithografie für das Moulin Rouge begann 1891 sein kommerzieller Aufstieg. Lautrec entwickelte, inspiriert vom japanischen Holzschnitt, einen plakativen Flächen- und Linienstil, das Dargestellte auf wesentliche Formen reduziert, mit klarer Umrissbetonung, wegweisend für die Plakatkunst in der Werbung.
Dieses Foto von Original-Drucken stammt aus einer Ausstellung Jugendstil - die große Utopie, die ich im MKG Hamburg (ein Lieblingsmuseum) im Winter 2015 besuchte habe.


Nicht ohne Grund hatte ich ordentlich 'Bammel' vor dieser Herausforderung Toulouse-Lautrec, 
ist mir doch bewusst, dass ich niemals so locker zeichnen kann, wie er es konnte...
So habe ich mich für ein kleines Plakat als Tauschbild entschieden, gestaltet in 'seinen' Farben. 


Ganz schwierig war auch wieder die Suche nach einem Motiv, bis mir die plakativen Marilyn-Fotos über dem U-Bahnschacht einfielen, entstanden 1955 zum Film Das verflixte 7. Jahr
Mein Motiv habe ich aufs Nötigste reduziert, Zeichnung auf getöntem Papier, habe Marilyn ein rotes Kleid gegeben, ausgemalt und getupft mit Gouachefarben und mit Alphabet-Stempeln die werbende Nachricht gedruckt.


Hier nun mein letztes Tauschbild für Beate
Also, ganz ehrlich, ich find' mein Bild ja gar nicht so schlecht, aber sehe auch deutlich, dass ich dem Thema, im Stil von Lautrec zu malen, nicht gerecht werden konnte. Vielleicht liegt's auch am Motiv, welches einfach zu sehr mit Warhol/PopArt verbunden ist...
Aber dafür hat meine Tauschpartnerin Beate es richtig super hin bekommen, von ihr habe ich ein ganz fantastisches Bild erhalten, zu sehen hier auf ihrem Blog. Habe mich total gefreut.



Auch diese Bilder sind von Toulouse-Lautrec, so meisterlich und eindringlich gemalt!
Hélène Vary, 1888    -    Die Wäscherin, 1889 (da war er erst 23!)
Wie tragisch, dass Lautrec, dem Alkohol und seinem ausschweifenden Lebensstil geschuldet, schon im Alter von nur 36 Jahren starb. Dennoch hinterließ er ein unglaublich umfangreiches Werk von Ölgemälden, allein über 5000 Zeichnungen sowie Lithografien.

















-Klick -

Das schöne Profilbild der Hélène Vary hat mich inspiriert, es auch zu versuchen.

Zeichnung auf Karton nach einem Tochterfoto
Pastell-Kreiden

... und so hätte ich es besser belassen sollen... 
denn dann habe ich ärgerlicherweise durch ein bisschen Zuviel das zarte Profil 'versaut'. Wieder eine Erfahrung!



Damit ist das Künstler-Projekt-Jahr "Malen im Stil von..." abgeschlossen.
Die gesammelten Werke sollen dann später noch zu einem Journal gebunden werden.

Meine Tauschpartnerin Beate und ich, wir haben beide brav durchgehalten und uns 12 x mit dem jeweiligen Künstler unserer Liste intensiv auseinandergesetzt, viel Zeit und Energie investiert, um uns gegenseitig monatlich ein Bild im Din A4-Format zu malen!
Das bedeutete auch, neue Mal- und Gestaltungstechniken einzusetzen, sich etwas zu trauen, einmal andere Pfade zu begehen. Eine riesen Herausforderung - aber es hat sich total gelohnt.
Das Beste: Ich habe meinen inneren Schweinhund überwunden, hab mich getraut, wieder zu malen und so viel gelernt dabei! 

Montag, 12. Dezember 2016

Mal-Projekt 2016 - Malen im Stil von...

... 12 ausgewählten großen Künstlern - Bildertausch-Projekt
Mein Wunschkünstler aus meiner Geburtsstadt Hannover im November, einer der Hauptvertreter des deutschen Dadaismus, dem wunderbaren MERZ-Künstler Kurt Schwitters. 
Er war auf vielen Gebieten der Kunst vertreten, er malte, collagierte, komponierte, schrieb und dichtete.
Zahlreiche Entwicklungen in der Kunst nahm Schwitters voraus, darunter PopArt, Happenings und Multi-Media-Kunst, und bis heute ist ein wesentlicher Einfluss seines Werkes auf Künstler zu verspüren.


Kurt Schwitters, 1887 - 1948, war der Erfinder des MERZ-Konzepts (die Silbe 'merz', ein Collagefragment aus einer Reklame der Commerzbank), MERZ ist die Zusammenfassung diverser Materialen für künstlerische Zwecke. Ob Papier, Bindfaden, Zeitungsausschnitte, Gefundenes oder Abfall, Schwitters setzte die Materialien mit Farbe gleich und verwendete jene Objekte in abstrakten Collagen und Materialbildern.
Leider konnte er sein persönlich wichtigstes Projekt, den MERZ-Bau durch die Nazi-Verfolgung nie vollenden; eine Teilrekonstruktion steht im Sprengelmuseum in Hannover.


Im Sommer habe ich mir die Ausstellung 'Geburt der Moderne' in Hannover angesehen und natürlich auch wieder Kurt Schwitters besucht, der ja einen festen Platz im Sprengel-Museum hat.





















Schwitters Ursonate (1932) aus Urlauten


Schwitters beim Vortrag seiner Ursonate in Originalton - 
hätte ich doch nur mehr Bilder gemacht...



 ... du bist von hinten wie von vorn

A-N-N-A


Diese Zeilen aus Schwitters berühmten Gedicht an Anna Blume hat  Max Herre von Freundeskreis in dem Song 'Immer wenn es regnet' aufgegriffen... 
Ja, DADA lebt!























Wie der große Collage-Künstler, bin ja auch ich eine Sachen-Finderin, eine Müllsammlerin - vielleicht erinnern sich manche von euch noch an mein Fundstück-Projekt aus 2014 
- kein Wunder also, dass ich Schwitters so mag!
Leider geben die Papierkörbe heutzutage nicht mehr so viel her, wie zu seinen Zeiten!
Hier das zusammen gesammelte Material für mein schwitters-inspiriertes Tauschbild: diverse Papiertüten, Packpapier, Brötchentüte vom Bäcker nebenan, alte Buchseiten und ein paar gefundene Dinge, wie die Zahl, Kalender, der Tüllrest und die Rabattmarken


Zunächst habe ich eine schwarze ZARA-Papiertüte mit Spachtelmasse auf Karton aufgezogen - zum Schluss blieb nur noch das RA sichtbar...ARA oder ZAR wäre auch witzig gewesen...


... ein paar der Packpapiere wurden mit DADA-MERZ-Stempeln bedruckt und  mit eingebaut ... 
meine Hommage an Schwitters
(die tollen Stempelgummis sind alle von Raja Stamps, nur der li oben ist von Hayn Design)


Collage 1: Mein Tauschbild für Beate - Titel: RA4
Es sieht auf den ersten Blick wie eine schnelle Sache aus, aber es ist wohl komponiert und für manche Schnipsel-Platzierung hat's richtig Zeit gebraucht.
Auch meine Tauschpartnerin hat eine Collage für mich gearbeitet, richtig toll! 
Ihr Tauschbild für mich zeigt  Beate hier in ihrem Blog.


... und klar bekam auch der Briefumschlag noch ein paar Schnipsel ab...


Für eine weitere Collage habe ich alte Luftpolster-Umschläge auseinander geschnitten, die aus den USA haben ein kräftigeres Gelb als unsere hier; auch Ausschnitte aus einem b&w-Plakat mit Gesichtern sind mit dabei. Darin hatte mein Sohn das letzte X-Mas-Geschenk an mich eingepackt.


Collage 2
(Dada-Schablone v. Hayn-Design)


Collage 3 - RA3 
... diese Farbzusammenstellung gefiel mir so gut, dass ich diese noch für mich machen musste. Eine mit Blau will ich unbedingt auch noch kleben...nächstes Jahr.


Nun geht das Bilder-Tausch-Projekt schon in die letzte Runde.
Unseren  Künstler Nr. 12 bewundere ich sehr, und ich habe fast ein wenig 'Bammel', seinen besonderen Stil malerisch zu treffen, also eine echte Herausforderung zum Schluss! 

Montag, 14. November 2016

Malprojekt 2016 - Malen im Stil von...

... 12 ausgewählten großen Künstlern  -  Bildertausch-Projekt
Im Oktober galt es, im Stil von Emil Nolde zu malen, einem der wichtigsten deutschen Maler der Moderne. 
Geboren als Emil Hansen, nahm er später den Namen seines Geburtsortes Nolde (Nord-Schleswig) an.
Seine Bilder - oft Blumen oder Landschaftsmotive seiner norddeutschen Heimat -
 gemalt in starker, ausdrucksvoller Farbigkeit.
Die Mohnblüten hier - ein Ausschnitt aus einem meiner 'Nolde'-Aquarelle


Emil Nolde, 1867-1956, Expressionist, Einzelgänger und eine ambivalente Künstlerfigur - er galt als entartet, bekannte sich aber dennoch offen zu den Nazis. Beeindruckend sind Noldes Farbwelten, bei ihm scheinen die Farben zu explodieren, bei Verzicht auf Details und scharfe Konturen; er wird bis heute als einer der größten Aquarellisten gefeiert.
Während seiner Verfemung entstanden zwischen 1938-45 heimlich seine weit über 1000 ungemalten Bilder.


Für mich stand gleich fest, dass ich mich auch in der Nass-in-Nass-Technik versuchen wollte, was sich dann als sehr viel schwieriger gestaltete als erwartet . 
Unser Tauschbild-Format ist ja DinA4, doch hier musste ich abweichen und etwas verkleinern, denn mir trocknete der Untergrund einfach zu schnell ein. So habe ich ungefähr Noldes Format seiner 'ungemalten Bilder' gewählt von 14,3 x 22,3 cm, mit Passepartout wird's A4.


Diese Landschaft, hier aus meiner Umgebung, ist mein Tausch-Bild im Stil von Emil Nolde für meine Bildertausch-Partnerin Beate. Auch sie hat mir eine feurige Landschaft geschickt, geprägt von viel Himmel, in einer ganz anderen Technik gestaltet - zu sehen hier in Beo's Blog.


Aber zunächst waren so einige Mal-Versuche nötig, um etwas mehr Gefühl für die verfließende Farbe zu bekommen, denn diese Malweise ist sehr schwer zu steuern und zu kontrollieren, je nach Wasserzugabe. Aber gerade die 'zufälligen' Ergebnisse lassen mich immer wieder staunen und motivieren mich, ein nächstes Bild zu beginnen.


Dies war mein erster Versuch, nach einem Foto aus Dänemark, mit Kornfeld im Vordergrund.


 Wieder ein Dänemark-Foto vom Strand bei Rømø als Vorlage... wobei mir hier das hellblaue Loch in den Wolken gut gefällt. Schwierig war dann, die Spiegelung in der Wasserzunge hin zu bekommen - da fehlt mir die Erfahrung...

Mohnblumen - irgendwie ja ganz schön abgegriffen als Motiv -
aber ich hab noch nie welche gemalt, darum auch ein Blumenbild...


Bei der Nass-in-Nass-Technik wird das Papier immer mit Klebeband auf dem Untergrund fixiert, bevor es angefeuchtet wird und Wellen wirft. Nach dem Trocken glättet es sich von selbst wieder. Der spannendste Moment ist dann immer das Entfernen des Klebstreifens, wenn der helle Rand Ruhe ins Bild bringt.


Dies ist mein persönliches Lieblings-Bild aus dieser Reihe,
eine Meer- oder Berglandschaft mit dramatischem Geysir-Himmel, welches ohne Foto-Vorlage, sondern so ziemlich 'frei Schnauze' entstanden ist... Farbspielerei.


Jedes Nass-Aquarell ist ja ein Unikat, muss schnell gemalt werden und es ist nicht reproduzierbar.
Hier habe ich versucht, zumindest den Himmel ähnlich hinzubekommen - und wie man sieht, sind die Unterschiede riesig. Aber ich habe Gefallen an dieser Mal-Technik gefunden: den Kopf ein wenig ausschalten, meine Farben einfach fließen zu lassen.
Links ist mein Tauschbild   - das Aquarell rechts hab ich für mich behalten.


Das Mal-Projekt-Jahr neigt sich dem Ende zu, nur noch 2 Künstler stehen noch auf unserer Liste -  auf den November-Künstler freu ich mich schon sehr, also bleibt neugierig! 

Sonntag, 9. Oktober 2016

Malprojekt 2016 - Malen im Stil von...

... 12 ausgewählten großen Künstlern - Bildertausch-Projekt
Auf den September-Künstler war ich besonders neugierig, kannte natürlich viele seiner berühmten Bilder, doch wusste ich bisher wenig über ihn - so hatte ich ihn ausgesucht, um mehr über ihn zu erfahren.
Paul Ernst Klee gehört zu den bedeutendsten bildenden Künstlern der Moderne.
Hier ein Ausschnitt aus meinem Tauschbild:            
 - Klick -


Klee wollte, dass die Bilder durch Farbe, Formen und Linien kommunizieren.
Er lässt sich nicht einer bestimmten Kunstrichtung zuordnen, war eng mit dem Bauhaus und auch dem Blauen Reiter verbunden - sein vielschichtiges Werk reicht vom Expressionismus, Kubismus, über den Konstruktivismus bis zum Surrealismus. Hier noch mehr seiner Werke
In fast allen Bildern sind seine grafischen Wurzeln erkennbar - seine Formen fast immer geometrisch, strahlen aber neben dieser Strenge immer eine faszinierende Leichtigkeit aus.


Klee kombinierte gern unterschiedliche Techniken - das habe ich bei meinem Tauschbild auch getan: 
Feder und Tusche mit Aquarellfarben


Seinen persönlichen Leitsatz habe ich in mein Bild integriert, nicht mit dem Liner, sondern stilecht mit der Feder. Natürlich habe ich gebibbert, dass mir kein Missgeschick passiert...


... der kleine Klecks, unten rechts, entstand dann doch noch beim Randziehen! Blöd zwar, aber ich finde den Klecks ganz sympathisch, er ist rund wie das O daneben, also durfte er bleiben.
So schickte ich mein buntes Klee-Bild zu meiner Tauschpartnerin Beate,
von der ich im Gegenzug auch eine besondere Klee-Arbeit bekam - ihr tolles Bild zeigt sie hier in ihrem Blog. 


Doch hat mich dieser Künstler noch zu einem weiteren Experiment angeregt... 
hierfür brauchte ich aber noch ein Motiv.
Paul Klees Linien-Zeichnungen finde ich ganz großartig, wie seine berühmten Engel und Tiere...
(von li nach re, der Schellenengel, der vergessliche Engel, das Doppelschwanzdreiohr)


Was so einfach aussieht, ist total schwierig!
Aus meiner Spontan-Zeichnung ist dann dies hier entstanden, das Motiv für mein nächstes Bild.


Ganz viele seiner Werke hat Klee mit Kleisterfarben gemalt auf einfachem Packpapier - das wollte ich unbedingt auch versuchen. Arbeitsplatz: Balkonien


Schwierig, schwierig!
Das dünne Packpapier wellte sich heftig - habe es dann mit Magneten auf einer Eisenplatte fixiert. Dann erschienen mir die Kleister-Farben auf dem Papier viel zu dunkel, also mischte ich weiße Acrylfarbe mit dazu ... diesen unbefriedigenden Zwischen-Zustand habe ich dann erst einmal zur Seite gelegt und das Aquarellbild gemalt, dabei hatte ich schon einen Titel fürs Bild...


Eva im Garten
ist später dann doch noch fertig geworden - schön glatt auf Karton aufgezogen




Bevor ich die Kleisterfarben-Eva konturiert habe, zunächst hier ein paar Versuchs-Pinselstriche mit verdünnter Acrylfarbe auf ein Stück mit Kleisterfarben eingestrichenes Packpapier.





Einfach ein paar Zeichen verteilt,
Mark Making à la Klee.



... und mit etwas Farbe ist daraus völlig ungeplant mein 3. Klee-Bild geworden.


Ausschnitt aus 'Eva im Garten'


Wieder habe ich wieder so viel dazu gelernt, aber das Beste ist,
dass die Beschäftigung mit Paul Klee mir zu einer ganz wichtigen Erkenntnis verholfen hat.
Immer war ich der Meinung, keinen eigenen Stil zu haben, war ziemlich unglücklich darüber, doch nun gehts mir besser: die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Medien
 erfordern immer eine etwas andere Handschrift, bin einfach zu neugierig auf Neues.

Bis zum Jahresende geht's noch weiter mit der 'Fälscherwerkstatt', mit Malen im Stil von...