Sonntag, 29. Juni 2014

Reise-Impressionen - Leipzig Stadt

Grünspecht
mitten in der Stadt!

Wir waren mittags in Leipzig angekommen und konnten sogar sofort unser über's Internet für 2 Nächte gebuchtes Doppelzimmer beziehen - von wegen Zimmer, es war eine 3-Raum-Wohnung mit 2 Schlafzimmern, großem Wohnzimmer, Küche, Bad und Balkon! Genial! 
Dabei hatte ich am Telefon nur darum gebeten, dass die Betten möglichst etwas auseinander stehen sollten, da meine Freundin und ich ja kein Liebespaar seien...
Erster Weg: auf den Balkon - Blick nach draußen...
und da entdeckte ich doch tatsächlich diesen hübschen Gesellen!
So lang habe ich keinen mehr gesehen, Tele voll ausgereizt - er ist doch toll, oder!!?


Das Wetter war optimal für eine Stadterkundung, und so haben wir uns sofort zu Fuß auf den Weg in die Innenstadt gemacht. Den ganzen Altstadt-Bereich haben wir mitgenommen, eine Mischung aus wunderschönen alten Gebäuden und mega- moderner Architektur.

Gerade, als es wirklich Zeit für eine Kaffeepause war, stießen wir zufällig in der Fleischergasse auf das traditionelle Coffe Baum, eines der ältesten Kaffeehäuser der Welt, erstmals erwähnt 1556! Es ist ein kultur- und kunstgeschichtliches Baudenkmal, mit ehemals vielen berühmten Stammgästen, unter anderen Robert Schumann.
Heute ist das Haus mit den mundgeblasenen Fensterscheiben liebevoll restauriert, Cafe und Restaurant - und zugleich auch Museum.
Wir haben draußen in der Sonne einen wirklich exzellenten Kaffee genossen und uns dann das ganze Haus angesehen, alle Räume, zum Teil mit vielen alten Bildern, sind für Besucher offen.

Das Foto links zeigt die Hausfront mit der Barocken Bildhauererei als Hauszeichen von 1720  - es zeigt einen Orientalen eine Schale Kaffee reichend, welche so die Geschichte des Kaffees als Kulturgeschenk des Orients an den Okzident symbolisiert.
Geht man durch die Eingangstür hinein, kommt man in diesen Innenhof - Foto rechts




Ein Leipzig-Besuch lohnt sich allein nur der wunderschönen alten Häusern wegen, auch in den Wohnvierteln,  jede Fassade unterscheidet sich von der anderen - von Türen will ich erst gar nicht reden.
Man bekommt bald auf jeden Fall einen steifen Hals vom Hochschauen, aber oben findet man die schönsten Bildhauereien an den Hausfassaden.

Diesen kleinen Kerl, der waagerecht direkt vom Dach herunterschaut, fand ich besonders außergewöhnlich - habe ich zuvor auch noch nie entdeckt. Auch hier, Tele sei Dank. 



Wer mit mir verreist muss auch mit in jede Kirche - der Architektur wegen.

Ganz links seht ihr das hintere Portal der Thomaskirche - sie ist wirklich riesig, eine der größten Hallenkirchen Sachsens, urspünglich romanisch, später gotisch umgestaltet, ab 1950 mit Bachgrab.
Foto Mitte: Die Nikolaikirche, auch romanischen Ursprungs mit Friedenssäule, hinter der sich gerade die Sonne  versteckt.
Im Herbst 1989 spielte die Nikolaikirche eine entscheidenden Rolle bei der Friedlichen Revolution, war Ausgangspunkt der DDR-Demos.
Ganz rechts: Die Uni-Kirche, ursprünglich Pauliner Kirche - wie man auf der Briefmarke noch sieht. 1968 sehr umstrittener Abriss der vom Krieg noch unversehrten Kirche! Eine alte Dame, die wir ansprachen, sagte, es sei ein so wunderbare Kirche gewesen!
Leider konnten wir hier wegen Bauarbeiten keinen Blick in den modernen Abklatsch werfen.


1 Kommentar:

  1. wunderschöne bilder und informationen hast du mitgebracht, ich bin begeistert und bekomme total lust auf diese stadt!
    der grünspecht ist ja sagenhaft getroffen, dein tele ist echt gut!
    der zoo... mein gott, wo fang ich da an... das seltene okapi, herrlich! der amurleopard... die anderen großtiere, die putzigen erdmännchen, die dohle - ach... und dann natürlich "der brüller", der orang utan... eine super ausbeute an tollen bildern!! die passionsblume nicht zu vergessen, oh, ich schwärme...

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